Das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) ist in Mitteldeutschland eine Drehscheibe der internationalen Biodiversitätsforschung. Forschungsziel und Aufgabe ist die Förderung theoriebasierter Synthese und datenorientierter Theoriebildung.
Das Synthesezentrum sDiv ist inhaltlich und physisch in iDiv integriert. Das Synthesezentrum dient der Förderung von Theorie und Synthese in den aufstrebenden Biodiversitätswissen-schaften.
Die Graduiertenschule yDiv wurde ins Leben gerufen, um eine neue Generation interdisziplinär arbeitender Biodiversitätswissenschaftler auszubilden.
Aktuelles:

Vortrag: Über Menschenaffen und den Schutz ihrer Lebensräume

Dr. Hjalmar Kühl (Foto: T.Wagner/iDiv)

Die Lebensräume und der Bestand von Menschenaffen sind bedroht. Zu diesem brisanten Thema hat Dr. Hjalmar Kühl am 8. April 2014 einen Vortrag am iDiv gehalten. Der Robert-Bosch-Juniorprofessor befasst sich mit den negativen Folgen, die durch die Fehlnutzung natürlicher Ressourcen in den Lebensräumen von Primaten entstehen. Im Rahmen seiner Juniorprofessur wird Hjalmar Kühl ab April eine neue Forschungsgruppe am iDiv aufbauen. Prof. Dr. Matthias Schwarz, Prorektor für Forschung und Nachwuchsförderung der Universität Leipzig, und Prof. Dr. Christian Wirth, Geschäftsführender Direktor am iDiv, begrüßten den Referenten und die zahlreichen Gäste im Hörsaal der BIO CITY in Leipzig.

 

Hjalmar Kühl hat in Freiburg und Konstanz Biologie studiert und am Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie und der Universität Leipzig über zeitliche und räumliche Dynamiken in Gorilla- und Schimpansen-Populationen promoviert. Für seine Forschungsarbeiten hielt er sich längere Zeit in verschiedenen Ländern Zentralafrikas auf. Hjalmar Kühl hat mit seiner Forschungsgruppe bereits verschiedene Datenbanken entwickelt, die international Beachtung finden und für Kampagnen zum Schutz der Tiere genutzt werden.

 

Am iDiv wird er seine Forschungsarbeiten hinsichtlich der Effektivität der Schutzmaßnahmen und der dafür notwendigen Forschungsergebnisse fortführen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist der Evidenz-basierte Naturschutz in den Lebensräumen der großen Menschenaffen in Afrika und Asien. Hjalmar Kühl wird gezielt nach sozial-ökologischen Systemen suchen, die die Lebensräume der Menschenaffen stabilisieren und widerstandfähig machen gegenüber negativen Veränderungen.

 

Foto oben links: Prof. Matthias Schwarz, Prorektor für Forschung und Nachwuchsförderung der Universität Leipzig, und Prof. Christian Wirth, Geschäftsführender Direktor iDiv.

Foto unten (von links nach rechts): Prof. François Buscot, stellv. Direktor iDiv, Prof. Christophe Boesch, Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie Leipzig, Dr. Hjalmar Kühl, Prof. Helge Bruelheide, stellv. Direktor iDiv, Prof. Kirsten Küsel, stellv. Direktorin iDiv, Prof. Wirth. (Fotos: T.Wagner/iDiv)

Waldinventur: 16.000 Bäume in zwei Monaten

Foto: T. Wagner

Waldinventuren sind ein wichtiger Bestandteil der Biodiversitätsforschung. Das Erfassen der Baumarten, deren Entwicklung und Biomasseproduktion bilden die Grundlage für forst- und umweltpolitische Pläne und Entscheidungen. iDiv hat im Nationalpark Hainich in Thüringen eine Forstinventur durchgeführt und trägt damit wesentlich zur Datenerhebung in Mitteleuropa bei.

 

Seit Oktober 2013 betreut Forstingenieur Ulrich Pruschitzki die dritte Inventur der sogenannten HUSS-Fläche. Auf der 28 Hektar großen Waldfläche im Kernbereich des Nationalparks im Nordwesten Thüringens wurden 1999 im Rahmen eines EU-Projektes erstmals sämtliche Bäume erfasst. 2007 hatte Christian Wirth mit Unterstützung des Max-Planck-Instituts und der Universität Freiburg eine zweite erweiterte Zählung durchgeführt. Im Oktober und November 2013 erfolgte nun die dritte Erfassung der rund 16.000 Bäume.

 

Zur Orientierung haben die Wissenschaftler die HUSS-Fläche in 129 Quadranten á 50 mal 50 Meter aufgeteilt. Ulrich Pruschitzki positionierte dazu Holzpflöcke als Eckpunkte in den Waldboden. Mit Hilfe von GPS-Daten, Entfernungsmesser und Peilkompass bestimmte er die Entfernung und den Winkel zu fünf verschiedenen Bäumen in der unmittelbaren Umgebung. In dem Gebiet bekam jeder Baum, der eine Mindesthöhe von 1,30 Meter hat, eine Nummer. Die Baumart und der Brusthöhendurchmesser wurden protokolliert. Ebenso die soziologische Stellung des Baumes: Das heißt, ob er eine eher herrschende oder unterdrückte Stellung im Vergleich zu den ihn umgebenden Bäumen einnimmt. Außerdem bestimmten die Waldökologen die Vitalität, die Überschirmung durch andere Bäume und Schäden.

 

Bei abgestorbenen Bäumen überprüften die Wissenschaftler den Zersetzungsgrad und ermittelten die Mortalitätsursache. Auch die frisch gewachsenen Bäume wurden erfasst und deren Position innerhalb des Waldes bestimmt. Ende November 2013 war die Feldmaßnahme beendet. Seitdem werden die gesammelten Daten aufbereitet und ausgewertet.

Zweiter sDiv-Call für Workshops beendet

Die zweite Ausschreibung für Workshops des Synthesezentrums sDiv ist beendet. Vorschläge konnten bis zum 1. April 2014 eingereicht werden. Alle Einsendungen werden derzeit geprüft und gegebenenfalls modifiziert. Als „think tank“ der Biodiversitätsforschung steht sDiv allen offen und bietet jährlich zahlreiche nationale und internationale Workshops.

Nature-Studie: Neue Erkenntnisse zum Bienensterben

luise / pixelio.de

Typische Krankheiten von Honigbienen lassen sich auch bei wild lebenden Bienen, zum Beispiel Hummeln, nachweisen. Für den zunehmenden Schwund der Wildbienenbestände könnten also Krankheiten verantwortlich sein, die von Honigbienen verbreitet werden.

Prof. Dr. Robert Paxton, Institut für Biologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig, hat in Zusammenarbeit mit britischen Wissenschaftlern aufgezeigt, dass sich das unter Honigbienen grassierende Krüppelflügel-Virus auch unter Hummeln verbreitet und in ihnen sogar repliziert. Bislang ging man davon aus, dass diese Krankheit lediglich eine Bedrohung für Honigbienen darstellt. Die Ergebnisse, die auf Untersuchungen in Großbritannien basieren, wurden in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.

Mehr Informationen zu den Ergebnissen der Studie finden Sie hier.

 

Die Online-Publikation finden Sie hier.

 

Photo: luise / pixelio.de

Henrique Miguel Pereira übernimmt Vorsitz des internationalen Netzwerkes GEO BON

Prof. Henrique M. Pereira (c) Silvio Bürger Prof. Henrique M. Pereira (c) Silvio Bürger

 

Professor Henrique Miguel Pereira, Leiter der iDiv Arbeitsgruppe Biodiversität und Naturschutz, hat für drei Jahre die Präsidentschaft des Group on Earth Observations Biodiversity Observation Network (GEO BON) übernommen.

 

Auswirkungen der Urbanisierung auf städtische Tier- und Pflanzenwelt

Foto: Marten Winter

Die aktuelle Studie eines internationalen Forscherteams – darunter Mitautor und iDiv-Wissenschaftler Dr. Marten Winter – belegt, dass unsere Städte eine überraschend hohe Artenvielfalt beherbergt. Weltweit wurden in 110 Städten die vorkommende Flora und in 54 Städten die Vogelarten erfasst. Ein Ergebnis: Innerhalb der Stadtlandschaften gibt es Gebiete mit intakten Beständen. Für die dort ansässige biologische Vielfalt bieten unsere Städte Möglichkeiten für regionalen und globalen Artenschutz. Die Ergebnisse der Studie sind in der biologischen Fachzeitschrift der britischen „Royal Society“ erschienen.

 

Die Online-Publikation finden Sie hier.

DFG-Nachwuchspreis für Prof. Nico Eisenhauer

Foto: Anne Günther/FSU Foto: Anne Günther/FSU

Nico Eisenhauer, Professor für Terrestrische Ökologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, ist Preisträger des diesjährigen Heinz-Maier-Leibnitz-Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Der 33-Jährige untersucht die Interaktionen zwischen oberirdisch und unterirdisch lebenden Organismen und deren Bedeutung für die Artenvielfalt und Stabilität von Ökosystemen. Ab April 2014 wird Nico Eisenhauer als Professor den Forschungsbereich Experimentelle Interaktionsökologie am iDiv leiten. Der Heinz-Maier-Leibnitz-Preis wird seit 1977 jährlich an promovierte junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen in Anerkennung ihrer herausragenden Leistungen und als Anreiz für weitere Forschungsarbeiten. Er ist mit 20.000 Euro dotiert und geht in diesem Jahr an drei Preisträgerinnen und sieben Preisträger. Die Verleihung findet am 12. Mai in Berlin statt.

Neues Berechnungsmodell: Wie wirken sich Verkehrsunfälle
mit Tieren auf die jeweilige Population aus?

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Straßennetze werden zunehmend dichter. Darunter leiden immer mehr Wildtiere. Auf der Interstate 84 im Süden des US-Bundesstaates Idaho beispielsweise kommen jährlich auf jeden Straßenkilometer bis zu 2,61 verendete Schleiereulen, statistisch gesehen.

Nun liefern drei hochrangige Wissenschaftler, darunter Henrique Miguel Pereira, Professor für Biodiversität und Naturschutz am iDiv, ein neues Berechnungsmodell, das die Auswirkungen auf die jeweilige Population berücksichtigt. Die Forscher nahmen dafür die Daten aus der Idaho-Studie. Diese beinhalten das Vorkommen der Art in der Region und prozentual die Sterblichkeitsrate der Eulen auf den befahrenen Straßen. Mit diesen Daten als Grundlage haben die Wissenschaftler ein Modell erarbeitet, das auf andere Regionen und Arten übertragbar ist. Mit dem Ergebnis: Die Population der Schleiereule in Südportugal würde perspektivisch um die Hälfte schrumpfen, wenn auf den dortigen Straßen jährlich etwa fünf Prozent ums Leben käme. Erreicht die Sterblichkeitsrate 30 Prozent, wäre die Art extrem gefährdet, unabhängig davon, wie umfangreich die Population ist.

 

Die Studie finden Sie hier.

 

Foto: Jürgen Hüsmert  / pixelio.de

Studie: Große Bäume sind die besten Kohlenstoff-Speicher

Studie: Große Bäume sind die besten Kohlenstoff-Speicher

iDiv-Wissenschaftlerin Nadja Rüger war als Coautorin an einer internationalen Studie beteiligt: Die Publikation „Rate of tree carbon accumulation increases continuously with tree size“ ist in der Online-Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Nature erschienen.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

 

iDiv-Publikation unter den Top-Downloads von „Trends in Ecology & Evolution"

iDiv-Publikation unter den Top-Downloads von „Trends in Ecology & Evolution

Die Online-Ausgabe der Fachzeitschrift „Trends in Ecology & Evolution" (TREE) hat ihre Top Ten der häufigsten Artikel-Downloads der vergangenen zwei Jahre veröffentlicht. Darunter: Die Online-Publikation "Phylogenetic diversity and nature conservation: where are we?" von iDiv-Wissenschaftler Dr. Marten Winter in Zusammenarbeit mit Oliver Schweiger (UFZ, Deutschland) und Vincent Devictor (CNRS, Frankreich).

TREE gehört zu den renommierten ökologischen Fachzeitschriften. Die „Top Ten"-Liste ist auf der Startseite der Online-Ausgabe von TREE veröffentlicht.

Wissenschaftliches Speed-Dating mit iDiv

Moderator Dr. Thole Züchner führte durch das Programm (c) T. Wagner Moderator Dr. Thole Züchner führte durch das Programm (c) T. Wagner

Im Rahmen des Dies academicus hatten BBZ, TRM und iDiv am 2. Dezember 2013 zum "Wissenschaftlichen Speed-Dating am BIO CAMPUS" geladen.

 

Die Präsentation der Ziele und Aufgaben von iDiv übernahm Dr. Marten Winter, Koordinator des Synthesezentrums sDiv, mit seinem Vortrag "Forschen an der Vielfalt - Wie und Warum?". Vor den rund 60 Gästen sprach außerdem Frau Dr. Jana Burkhardt als Referentin für das Trans­lationszentrum für Regenerative Medizin (TRM). Und Dr. Heinz-Georg Jahnke und Dr. Bartholomeus Küttner stellten mit zwei Kurzvorträgen das Biotechnologisch-Biomedizinische Zentrum (BBZ) vor.

 

Die drei Zentren sind angesiedelt am BIO CAMPUS der Uni Leipzig. Die Universität wurde am 2. Dezember 1409 gegründet. Seitdem wird an diesem Tag der sogenannte Dies academicus begangen.

 

15/10/13

AquaDiva veranstaltet Kickoff-Meeting

Am 8. Oktober 2013 fand die Auftaktveranstaltung des „Collaborative Research Centre AquaDiva“ der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) statt. Die iDiv-Plattform begrüßte neue Mitglieder und wählte das offizielle Sprechertrio.

Vorträge gaben Einblick in die Praxis der AquaDiva-Arbeitsgruppen. Foto: T. Wagner Vorträge gaben Einblick in die Praxis der AquaDiva-Arbeitsgruppen. Foto: T. Wagner

Neben Prof. Kirsten Küsel, stellvertretende iDiv-Direktorin, wurden Prof. Susan Trumbore vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie Jena und Prof. Kai Uwe Totsche, Lehrstuhl für Hydrogeologie der FSU, einstimmig zu den offiziellen Sprechern gewählt.

 

Das interdisziplinäre Forscherteam von AquaDiva habe sich zum Ziel gesetzt die Wechselwirkungen zwischen der Oberflächenbiosphäre und der Rolle von Organismen in den tieferen Erdschichten zu erforschen, erklärte Küsel. Es sei wichtig zu untersuchen, welche Rolle die Komponenten Wasser und Diversität für die Prozesse des belebten Untergrunds spielen und wie weit der Einfluss der Oberflächenbeschaffenheit zum Beispiel auf die Grundwassereigenschaften geht, so Küsel weiter.

 

Der Sonderforschungsbereich (SFB) wird mit gut acht Millionen Euro bis 2017 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Mit der Bewilligung sei „Jena zu einer der wichtigen, wenn nicht zu der Adresse für ökologische Zukunftsfragen“ geworden, sagte Prof. Klaus Dicke, Rektor der Uni Jena, vor den rund 40 Teilnehmer des Kickoff-Treffens in den Rosensälen der FSU. Im Frühjahr 2014 soll der erste AquaDiva-Workshop stattfinden.

 

Weitere Informationen über AquaDiva finden Sie hier.

25/09/13

Workshop "Physiology meets Biodiversity"


Am 26. und 27. September führte der internationale Workshop „Physiology meets Biodiversity“ rund 150 Teilnehmer aus wissenschaftlichen Bereichen der Ökologie und Physiologie in Leipzig zusammen. Der Brückenschlag zwischen den verschieden ansetzenden biologischen Disziplinen war Kernthema der Veranstaltung, die vom Institut für Biologie der Universität Leipzig und dem Synthesezentrum sDiv im Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig getragen wurde.

Während Ökologen nach Antworten auf die Anpassungsfähigkeit von Pflanzen suchen, beschäftigen sich Physiologen mit der Frage, wie Pflanzen auf Umweltreize reagieren und welche Prozesse dabei in den Zellen ablaufen. Im Labor bedienen sich die Wissenschaftler meist Modellorganismen, die sich leicht kultivieren lassen. Die Eigenschaften dieser Vertreter sind mittlerweile recht gut entschlüsselt - im Gegensatz zur Flora im Freiland. Von den meisten Arten, die sich auf der Erde zusammenfinden und damit zur Biodiversität beitragen, haben wir bislang nur bruchstückhafte genetische, ökologische und physiologische Informationen.

 

Neueste Fortschritte in der Molekularbiologie und Biophysik ermöglichen jetzt eine direkte Verzahnung zwischen pflanzlicher Ökologie und Physiologie. Wie dieser Datentransfer in moderne Biodiversitätsforschung einfließen kann, war Bestandteil der Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden der Fachtagung „Physiology meets Biodiversity“. An ihr nahmen Wissenschaftler aus den USA, Canada, Australien, China und verschiedenen europäischen Staaten teil.

 

Das Workshop-Programm finden Sie hier.

05/09/13

iDiv richtet internationalen Workshop zur weltgrößten Datenbank funktioneller Pflanzenmerkmale (TRY) aus

Über die neuesten Entwicklungen der TRY-Initiative und wie der Aus­tausch von Daten zu Pflanzeneigenschaften optimiert und einer breiteren Öffentlichkeit verfügbar gemacht werden kann, darüber diskutierten vom 3. bis 5. September 2013 Vertreter aus Wissen­schaft und Forschung am German Centre for Integrative Biodiversity Research (iDiv) in Leipzig. Zu dem internationalen Workshop unter dem Titel „Quantifying and scaling global plant trait diversity“ hatten das Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena, DIVERSITAS und das in iDiv integrierte Synthesezentrum sDiv geladen.

iDiv richtet internationalen Workshop zur weltgrößten Datenbank funktioneller Pflanzenmerkmale (TRY) aus Über die neuesten Entwicklungen der TRY-Initiative und wie der Aus­tausch von Daten zu Pflanzeneigenschaften optimiert und einer breiteren Öffentlichkeit verfügbar gemacht werden kann, darüber diskutierten vom 3. bis 5. September 2013 Vertreter aus Wissen­schaft und Forschung am German Centre for Integrative Biodiversity Research (iDiv) in Leipzig. Zu dem internationalen Workshop unter dem Titel „Quantifying and scaling global plant trait diversity“ hatten das Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena, DIVERSITAS und das in iDiv integrierte Synthesezentrum sDiv geladen.
Die Zielsetzung des hochkarätig besetzten Workshops war klar um­ris­sen: Kollegen aus Wissen­schaft und Praxis zu­sammen­führen und Mechanismen erarbei­ten, um sich besser zu vernetzen. Dafür nahmen sich 90 Teilnehmer aus 22 Ländern drei Tage Zeit. Nach der Begrüßung der Gäste durch Prof. Christian Wirth (Direktor iDiv), Markus Reichstein (MPI-BGC) und Paul Leadley (DIVERSITAS) präsen­tierte Dr. Jens Kattge als Koordinator der Datenbank TRY den Status quo der Initiative und regte eine offen-kontroverse Diskussion darüber an, unter welchen Voraussetzungen Wissenschaftler ihre Daten für andere nutzbar machen können. „Ein ganz wesentliches Ergebnis des Workshops war der gemeinsame Beschluss, in Zukunft einen offenen Datentransfer zu ermöglichen“, erklärt Prof. Christian Wirth als Vertreter des TRY-Lenkungs- ausschusses zum Abschluss des Workshops.
02/09/13

10 Jahre BIO CITY: iDiv feiert mit geladenen Gästen und
beteiligt sich am "Leipziger Memorandum Lebenswissenschaften"


Die BIO CITY feierte am 2. September mit einem offiziellen Festakt ihr 10jähriges Bestehen: Der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Stanislaw Tillich, und Oberbürgermeister Burkhard Jung nahmen am Festakt teil und informierten sich über das Engagement der wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen in der BIO CITY. iDiv wurde eine tragende Rolle im internationalen Forschungsnetzwerk zugesprochen.

10 Jahre BIO CITY: iDiv feiert mit geladenen Gästen und beteiligt sich am

Anlässlich der Festaktes "10 Jahre BIO CITY" unterzeichnete Prof. Wirth, Geschäftsführender Direktor des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig mit weiteren Vertretern von Forschungseinrichtungen und Unternehmen der BIO CITY ein Memorandum zum interdisziplinären Erfahrungsaustausch. Ziel ist die weitere Profilierung des Standortes und der gesamten Region.

 

Foto: Stanislaw Tillich (2.v.li.), Burkhard Jung (3.v.li.), Prof. Christian Wirth, Direktor iDiv (4.v.li.)

 

 

 

24/05/13

AquaDiva ist einer der neuen DFG-Sonderforschungsbereiche

Die DFG richtet zwölf neue Sonderforschungsbereiche (SFBs) ein - AquaDiva, eine unterirdische Biodiversitätsplattform des iDiv, ist einer von diesen. Der SFB wird zunächst über drei Jahre und neun Monate finanziert, um Wechselwirkungen zwischen der Oberflächenbiosphäre und der Rolle von Organismen in den tieferen Erdschichten zu ergründen.

 

Weitere Informationen zum Thema -> DFG Pressemitteilung.

21/03/13

iDiv-Auftaktsymposium: „Integrative Biodiversitätsforschung – eine junge Wissenschaft unter Zeitdruck“

UL/Swen Reicholdt

Im Anschluss an den morgendlichen Festakt zur feierlichen Eröffnung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig am 19.4.2013 steckten internationale Spitzenwissenschaftler unter dem Titel "Integrative Biodiversitätsforschung - eine junge Disziplin unter Zeitdruck" den Rahmen der integrativen Biodiversitätsforschung ab und skizzierten ihre Zukunftsaufgaben.

 

14/05/12

Wahl des Direktoriums

Wahl des Direktoriums

In der ersten Migliedervollversammlung wurden folgende Professoren in das Direktorium des Zentrums gewählt (Namen unterstrichen, von links nach rechts): Prof. Dr. Beate A. Schücking (Rektorin UL), Prof. Dr. Georg Teutsch (Direktor UFZ), Prof. Dr. Birgit Dräger (Prorektorin MLU), Prof. Dr. Francois Buscot (UFZ), Prof. Dr. Helge Bruelheide (MLU), Prof. Dr. Kirsten Küsel (FSU), Prof. Dr. Klaus Dicke (Rektor FSU), Prof. Dr. Christian Wirth (UL).

28/08/12

Apply now!

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iDiv bietet derzeit folgende offene Stellen in

19/10/12

Förderung der ersten Forschungprojekte beginnt

Der “flexible Pool” ist ein wichtiges strukturelles Instrument des Zentrums, das der gezielten Förderung exzellenter Projekte von iDiv-Mitgliedern dient. iDiv unterstützt Projekte, die (1) die Biodiversitätsforschung entlang der Kernfragen des Zentrums [...]
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Kontakt

Wissenschaftliche Koordinatorin

Dr. Rebecca Thier-Lange

 

Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig

Deutscher Platz 5e

04103 Leipzig

 

Tel: +49 341 9733102

Fax: +49 341 9739353